04.10.2003

 

Distanz: 18km - Fahrzeit: 1:50h - Höhenmeter: 110 - Tempo: 13,23 km/h - Totalzeit: 2:25h

Salzkammergut:

seenreiche Alpen- und Voralpenlandschaft im südlichen Oberösterreich um den Oberlauf der Traun; Zentrum des früheren Salzbergbaus (Hallstatt, Bad Ischl, Altausee). Das niederschlagsreiche Salzkammergut weist große Formenvielfalt auf: Im Süden und Osten die hohen, verkarsteten Kalkstöcke des Dachstein und des Toten Gebirges, im Norden die Kalkvoralpen (Höllengebirge, Schafberg, Traunstein) und bewaldete Sandsteinberge dazwischen liegen über 40 Seen: unter anderem Toplitzsee, Grundlsee, Altauseer See, Hallstätter See, Gosauseen, Wolfgangsee, Mondsee, Fuschlsee, Irrsee, Schwarzensee, Attersee und Traunsee, Langbathseen, Offensee und Laudachsee

 

 


 

Ankunft

Abfahrt 7 Uhr 30 von Dessau im Regen. Dieser sollte uns bis kurz vor der Grenze nach Österreich begleiten. In Österreich änderte sich zwar das Wetter nicht schlagartig, aber allmählich wurde es besser.

Als ersten See im Salzkammergut sahen wir den Mondsee, anschließend fuhren wir am Irrsee vorbei, bevor es am Wolfgangsee entlang nach Fuschl ging.

In Fuschl schien dann zu unserer Ankunft sogar die Sonne. Wenn eben Engel reisen!!

Die erste Pension am See hatte noch ein Zimmer frei und schon packten wir die Sachen aus und nahmen das Zimmer in Beschlag. Blick auf den See, Balkon und ein sehr, sehr kleines Bad. Räder montiert, Radsachen an und halb vier begann unsere Spurensuche nach den "Bommelmützen".

Wo fuhren wir natürlich als erstes lang? Nicht auf flacher Strecke wie man denken könnte, sondern bergauf. Erstmal einen Überblick verschaffen nannte das Vati. Danke! Vati ließ sich dann doch noch überzeugen und wir fuhren auf einer etwas flacheren Strecke um den See.


Fuschlsee:

bei Salzburg, 664 m, 2,7 km2, 4,1 km lang und 0,9 km breit, 66 m tief. Badesee östlich von Salzburg mit guter Wasserqualität und Sandstrand am östlichen Ufer bei Fuschl am See (670 m). Am westlichen Ufer liegt das Schloss Fuschl (681 m). Von der Fuschler Ache entwässert.


 

Nachdem wir uns auf den Wanderwegen schon dreimal verfahren hatten, fuhren wir endlich auf der Strasse, die uns an das andere Ende des Sees brachte. Dort erhebt sich über dem Ufer das Schloss. Schloss Fuschl, urkundlich 1555 erstmals erwähnt und ehemaliges erzbischöfliches Jagdhaus, direkt am See liegend, früher eine beliebte Filmkulisse, beherbergt jetzt ein exklusives HSalzkammergutotel.

Trotz des Hinweises eines Einheimischen, dass wir den Wanderweg unten am See nicht befahren dürfen, probierten wir unser Glück. Für uns stellte sich die Frage: "Warum ist dieser Abschnitt eigentlich gesperrt?". Ob sich dort vielleicht die "Bommelmützen" verstecken? Na ja, einmal mehr oder weniger verfahren, was macht das heute noch aus, zumal die Aussicht auf erste Spuren nicht schlecht waren. Es fuhr sich auch ganz gut, bis uns auf einmal Läufer entgegen kamen und der Weg so schmal wurde, dass wir jedes Mal absteigen mussten.

Damit war klar, warum wir hier nicht fahren sollten.

Nach einigen Wandereinlagen (keiner konnte ahnen, dass es nicht unsere letzten waren), kamen wir nach 2,5 Stunden zurück. Und kein Hinweis auf die Anwesenheit der "Bommelmützen". Aber wir hatten ja noch etwas Zeit.

Ein sternenklarer Himmel versprach für den nächsten Tag bestes Wetter und unsere erste Tagestour.