Prolog

Bevor es richtig losgeht, noch ein paar Zahlen zu unserer Spurensuche.

Zahlensalat

1
Auto
2
Räder
6
 Filme
14
Geschwindigkeit auf dem Rad
228
Negative

 1320

 Höhenmeter in Kernten
59700
Sekunden Fahrzeit
210540

 Meter auf dem Rad

 

Nach dem wir in den letzten Jahren Mehrtagestouren mit dem Mountainbike gemacht haben, mussten wir dieses Jahr auf Grund des späten Termins eine andere Variante wählen, denn in einen Rucksack passt nicht allzu viel hinein, zumal es in den höheren Lagen schon schneien sollte.

Mit Österreich war schnell ein Land gefunden, das uns beiden gefiel. Als Ort hatten wir uns Fuschl am See im Salzkammergut, und als Ausweichort Techendorf am Weissensee in Kärnten ausgesucht, von denen aus wir unsere Touren unternehmen wollten.

 

Was war aber der Auslöser um nach Österreich zu fahren?

 

Wie das meistens so ist, half uns der Zufall bei der Entscheidungsfindung. Beim Rumstöbern im Internet wurden wir auf eine Seite aufmerksam, die sich mit unerklärbaren Phänomenen beschäftigt. Da diese Seite auch Verweise auf Literaturerscheinungen enthielt, teilten wir uns die Arbeit und wollten mal schauen, ob etwas Interessantes dabei ist. Ich suchte im Internet weiter Material und Vati las die Bücher und Artikel, was ihm etwas mehr Spaß macht als im Internet rum zu surfen.

Es dauerte nicht lange und wir fanden genau das Richtige: das Phänomen der

 

"Roten Bommelmützen"

Seit ungefähr 4 Jahren gibt es in der Literatur Hinweise über das Auftreten dieses besonderen Phänomens. Umgangssprachlich werden die Bommelmützen auch als Pudelmützen bezeichnet. Das erste Mal wurde diese Erscheinung zum Jahreswechsel 1998/99 in der Umgebung von Dessau gesehen. Aus der Literatur erfuhren wir weiter, dass die "Roten Bommelmützen" in den letzten beiden Jahren nicht mehr in Dessau beobachtet wurden und man vermutet, dass sie ihren Aufenthaltsort weiter in den Süden verlegt haben. Eine unscheinbare Nachricht brachte uns endlich auf die heiß ersehnte Spur. Im September dieses Jahres wurden sie erstmals wieder gesehen - in Österreich.

Bevor es aber endlich auf die Suche geht möchten wir euch die "Roten Bommelmützen" an hand der vorhandenen Informationen etwas näher beschreiben.

Vielleicht seht ihr sie ja bei euren Reisen mal und könnt es uns dann mitteilen, damit wir weiterhin auf ihrer Spur bleiben können.

  • wichtigstes Merkmal: Die einheitlich rote Farbe der Bommel und Mütze!!!!!
  • verstärktes Auftreten von Herbst bis Frühjahr, wenn die Temperaturen unter Null Grad

sinken und es zu schneien beginnt.

  • Ab Mai befinden sie sich im Gegensatz zu den Tieren nicht im Winter-, sondern im Sommerschlaf. Dann sollte man ihre Ruhe in Schränken und Taschen zwischen Sport- und Radsachen nicht stören.
  • Bewegen sich vorwiegend in Gebieten, in die sich weder Einheimische und schon gar nicht Touristen verirren.
  • Als Transportmittel dient ihnen vorwiegend der Mensch, besonders der Rad fahrende Mensch.

Können die Gedanken der Menschen lesen und verhalten sich auch oft wie diese und treiben ihren Schabernack mit ihnen.

Da wir beide nicht viel Zeit zur Vorbereitung hatten, ließen wir uns von den Gegebenheiten vor Ort überraschen und erlebten manche angenehme als auch unangenehme Überraschung.

 

Bedanken möchten wir uns bei Christiane, die uns Chaoten ihr Auto anvertraute und all den anderen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Urlaubs unterstützt haben.

Wir bitten um Euer Verständnis, das nicht alle Fotos so geworden sind, wie wir es gerne hätten, aber Vati's Kamera war zu schwer um sie jeden Tag mitzunehmen und mit Alexanders Kamera hatten wir noch nicht allzu viel Erfahrung.