| 2003
2009 |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
|
|||
![]() |
|
Benefizkonzert für Unicef Telemann, Händel, Grieg, Grössler, Schütz, Hantke, Pytlik, Pachelbel (Orchester und Chor der Gemeinde St. Laurentius - Ltg. Gerlind Ullrich/ Bläserchor St. Laurentuis - Ltg. Andreas Zirpel) *** |
|
|
|
|
||
|
|
|||
![]() |
Franz
Kafka *** |
GROSSES KONZERT Friedrich
Cerha; George Antheil; Aaron Copland; Leonard Bernstein ***
|
|
|
William
Shakespeare *** |
Kurt Weill Fest Dessau *** |
||
|
Kurt Weill Fest Dessau
Kurt Weill, Bertholt Brecht, Paul Dessau (Golo Berg; Ladislas Starewitch, Frank A. Engel, Kerstin Schmidt; Ute Gfrerer, Mark Bowman-Hester, Udo Scheuerpflug, Ulf Paulsen, Nico Wouterse, Anhaltische Philharmonie Dessau ) *** |
|
||
|
Kurt Weill Fest Dessau
"Friedhelm Schönfeld & Jazzwerkstatt Orchester"
*** |
Kurt Weill Fest Dessau "Das Kornhaus" .... und ein bisschen Roßlau
Führung im Kornhaus *** |
||
|
Kurt Weill Fest Dessau
Nils Landgren, Nina Ramsby, Johan Norberg, Sebastian Studnitzky, Eva Kruse, Wolfgang Haffner *** |
|||
|
|
|||
|
|
|||
![]() |
Kurt Weill Fest Dessau
Kurt Weill (Bernd Weißig; Frank Zauleck, Atelier Theater Waidspeicher; Dorothee Carls, Annika Pilstl, Thomas Mielentz, Martin Vogel, Stefan Wey)
*** |
Kurt Weill Fest Dessau "Cristin Claas Trio & Special Guest"
Christin Claas, Stephan Bormann, Christoph Reuter
Marienkirche Dessau/ Dessau
*** |
Kurt Weill Fest Dessau "Die Blaue Stunde"
Jane Maturell; Jens Baermann
*** |
|
Wer hat Angst vor Virginia Woolf Edward
Albee *** |
Kurt Weill Fest Dessau "Abschlusskonzert"
(Michael Sanderling; Nora Chastain; MDR Sinfonieorchester )
***
|
||
|
Die Tragödie des Macbeth Premiere William
Shakespeare *** |
The
Turn of the Screw
Premiere Benjamin Britten (Jana Eimer, Stefan Rieckhoff, Bernd Bunk, Ronald Müller; Markus L. Frank; Marian Albert, Cornelia Marschall, Sabine Noack, Allison Oakes, Hannah Fricke, Florian Ott )
*** |
||
|
|
|||
![]() |
![]() |
Südfrankreich Freunde, Austern, Wein & Burgen
|
|
|
|
|||
![]() |
Elektra
Premiere Richard Strauss; Hugo von Hofmannsthal (Johannes Felsenstein, Golo Berg, Stefan Rieckhoff, Helmut Sonne, Frank-Uwe Orbons; Karin Goltz, KS Iordanka Derilova, Maida Hundeling, Vincent Wolfsteiner, Ulf Paulsen, Nico Wouterse, Kristina Baran, Annette Ahlmann,... )
***
|
||
|
|
|||
![]() |
Samuel
Beckett *** |
Händelfestspiele Halle "Floridante"
Georg Friedrich Händel (Christopher Moulds, Matthew Halls, Vincent Boussard, Vincent Lemaire, Stéphanie Zani, Anke Tornow; Mariselle Martinez, Elin Rombo, Raimund Nolte, Ki-Hyun Park, Virpi Räisänen, Sonya Yoncheva, Peggy Lange) *** |
|
|
Händelfestspiele Halle "Henry Purcell – L’Orfeo Britannico"
Henry Purcell (Marais Consort, Karolina Brachman, Hans-Georg Kramer, Brian Franklin, Hermann Hickethier, Irene Klein, Ingelore Schubert) *** |
|||
|
|
|||
![]() |
Oscar
Wilde *** |
Konzert an unerhörtem Ort
im AEM - Anhaltisches Elektromotorenwerk Dessau GmbH Grieg, Adam, Meyerbeer, Klughardt, Wagner, Suppé, E. Strauss, Honegger, Dvorák, Schostakowitsch, Adams, Horner, McCartney/ Lennon, Williams (Wolfgang Kluge, Ronald Müller )
Anhaltisches Elektromotorenwerk Dessau
***
|
|
|
|
|||
![]() |
Edgar Allan Poe Weltpremiere
Musical von Eric Woolfson (Deutsch von Daniel Call) (Volker M. Plangg, Michael Stolle, Frank Alva Buecheler, Hansjörg Zäther, Christoph Weyers, Jaroslav Staniek, Jens Petereit, Anke Tornow, Matthias Hönig, Til Schwartz; Björn Christian Kuhn, Gerd Vogel, Evita Komp, Maryam El-Ghussein) ***
|
||
|
GROSSES KONZERT Gustav
Mahler 10 (Deryck Cooke) ***
|
|||
|
Open Air des Anhaltischen Theaters auf dem Friedensplatz Eröffnungskonzert
der Spielzeit 2009/ 2010 *** |
Farbfest Dessau - rot
Farbfest/ Dessau-Roßlau
***
|
||
|
|
|||
![]() |
![]() ![]() |
||
|
|
|||
![]() |
"Alles war nah und wartete nur darauf, daß man es noch näher hole, bis in den Mund hinein. Man genoß es auch alles ringsumher durcheinanderzuwirbeln, indem man schrie. Je kräftiger man schrie, desto rascher lief es hin und her, bis es kam in der Form eines erfüllten Wunsches. Verschiedenförmige Wünsche gab es, nasse und trockene, warme und kühle, bewegliche und ruhige. Alles war gemeinsam: sie erfüllten sich gern. Sie hatten nichts anderes zu tun. Man brauchte nur zu schreien. Am Ende flossen sie alle in dem einen erfüllten Wunsch zusammen: da zu sein, im Dasein gewiegt zu werden, bis jeder Wunsch versank. Nach einer stillen Weile stieg man auf aus grundloser Tiefe um wieder gewiegt zu werden und Wünsche erfüllt zu bekommen, einen nach dem anderen. So königlich wird man es nie mehr haben. Das war Parzival, doch einen Namen hatte er noch nicht und wird von der Mutter weggehen müssen, um ihn zu hören. Einstweilen heißt er: Dusüßeskind Duliebeskind, und einen Ton höher: Duguteskind! Diesen Namen bekommt er immer, wenn er sich erleichtert hat und dampft im Wohlgeruch faustdicken Werks. Dann muß er dulden, daß er eine halbe Ewigkeit von Kälte umweht, von Nässe betupft wird. Oft breitet sie sich zur Pfütze aus, könnte viel wärmer sein und viel trockener. Doch braucht er dann nur zu schreien, und etwas geschieht gewiß. Das Wasser hüpft sich warm, nur trocken wird es leider nicht, vor allem nicht im Gesicht. Gegen Wasser im Gesicht ist sehr viel einzuwenden. Da hilft nicht einmal das stärkste Brüllen. Aber wenn es so recht laut wird, kriegt der Schreier selbst seine Freude daran. Er setzt das Gebrüll noch ein wenig fort, aus sportlicher Wut, wenn ihm schon wieder wohl und warm sein könnte. Wohl- und Warmsein ist nämlich durchaus nicht alles. Brüllen tut auch gut, manchmal sogar besser. Dabei ist er längst kein Guteskind mehr, sondern wieder ein Liebeskind Süßeskind. Auch das Lachen schwebt wieder durch den Raum, und er kann es noch umfaßender machen, wenn er brüllt. Nun wird er wieder gehaltengetragen, das Brüllen macht spaß, und schließlich macht es müde. So bekann das Liebesüßegute Kind zu lernen, wie man die Welt steuert, und jeden Tag wurde sein Reich größer. Er konnte ein entferntes Gesicht von einem nahen unterscheiden. Manchmal war auch das gleiche Gesicht einmal näher, einmal ferner. Man unterschied die richtigen Gesichter von den unpassenden. Doch brauchte man nur einen Ton zu lassen, mit Mund oder Bauch, dann verschwand das falsche und erschien das richtige Gesicht. Oder das richtige kam noch näher und so nahe, daß es nicht mehr zu sehen war, nur noch zu fühlen. .... "*
Ich musste diese Beschreibung des Babylebens aus Adolf Muschgs Parzivalgeschichte einfach abtippen, weil wir so sehr beim Lesen gelacht haben, da dies genau auf unseren jetzigen Zustand zutrifft. Im Übrigen ein sehr empfehlenswertes Buch.
*Auszug aus Adolf Muschg "Der Rote Ritter - Eine Geschichte von Parzival"; suhrkamp taschenbuch 2581, Erste Auflage 1996; Buch II, S. 273/ 274; ISBN 3-518-39081-3 Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags.
|
||
|
|
|||
![]() |
.... da reicht schon ein bisschen Theaterspiel mit Stramplersocken... |
||
| 2003
2009 |
![]() |
|