Oh hat der Himmel keine Engel mehr!

 

Jeanne d'Arc (1412-1431)Was für eine traurige Geschichte "Johanna d' Arc" doch ist. Wenn ich im Programmheft des Anhaltischen Theaters Dessau darüber nachlese, krampft es mir richtig das Herz zusammen. Sie rettet mit ihren 17 Jahren König und Vaterland und wird dafür als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt - Undank ist der Welten Lohn.  ... 20 Jahre später, sie wäre 40 Jahre alt gewesen, erkennt man, "Das Urteil war ungerecht", "Jeanne d' Arc war unschuldig" ... Rechtsirrtum ... und fast 500 Jahre später wird sie von der Kirche, die sie tötete, heilig gesprochen ... Johanna, die Jungfrau von Orleans.

 

Das letzte Wort meiner aktuellsten Seminararbeit zum Qualitätsmanagement ist getippt. Jetzt heißt es "nur" noch das Machwerk in Form bringen. Zufrieden bin ich nicht im Geringsten damit, aber ich will die Sache endlich abhaken können. Diesmal ist es mir wirklich schwer gefallen. Nicht das mir die Ideen oder der Stoff fehlen würden, nein, ich hatte einfach und schlicht weg keine Lust dazu und wenn man solche Sachen nur halbherzig angeht, kommt ganz gewiß auch nur etwas Halbherziges dabei heraus - seufz - aber egal, das muß jetzt reichen.

Ja, ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Das Thema ist interessant und die Umsetzung in der Firma macht mir Spaß. Da kann ich mit Menschen arbeiten und neue Ideen einbringen. Ich merke, wie ich etwas bewege und alles funktioniert wie ein Uhrwerk. 

Die Theorie umfaßt so viel, ich könnte Bücher davon füllen, aber was hat das für einen Sinn?

Nagut, das kleine Manuskript was ich getippt habe, hilft vielleicht den einen oder anderen weiter, der ein Prüfmittelmanagement aufbauen möchte. Vielleicht lade ich es ja hier hoch, will nur mal sehen, daß da nicht zu viel "interne" Details meiner Firma zu finden sind. Aber sonst ist das doch für den Mülleimer produziert. Es füllt einfach nur wiedermal die schon vollgestaubten Regale bei mir unten im Keller und es wird ganz gewiß nach dem Studium sofort in die oben erwähnte Ablage wandern -

Och, da bin ich doch viel lieber dabei mich mit meiner Wohnung zu beschäftigen und den vielen anderen Dingen, die mehr Spaß machen, wie Theater und Oper und Konzerte und raus in die Natur und und und ... nein, da sitze ich an diesem schönen Herbsttag zu Hause und tippe widerwillig meine Seminararbeit - seufz - Aber genug gejammert. Ich wollte unbedingt das Studium und jetzt muß ich da auch durch. Ist ja nun nicht mehr so lange - aber so richtig kann ich noch nicht sagen, was es mir gebracht hat. Ja, vielleicht hier und da eine kleine Erkenntnis zum Großen und Ganzen mehr, auch Neues und ab und zu Interessantes, von dem ich vorher noch nie etwas gehört habe ... hmmm, aber ich glaube eigentlich habe ich keine so wirkliche Meinung zu diesem Thema und widme mich lieber wieder der erfreulicheren Seite des Lebens.

 

Dann gehen wir jetzt also mal zum gemütlicheren Teil des Tages über, dem Abend. Tja, mit der Zeit und Tipperei der Seminararbeit ist es schon dunkel draußen und sozusagen Abend geworden. Die Nächte werden jetzt wieder länger und die Tage kürzer, deshalb ist es hier ab 17:30 Uhr schon finster. Aber macht nichts, es ist eben die ruhigere Jahreszeit und Frau kann es sich am Abend wieder schön gemütlich machen, wo Frau sonst immer noch mit den Inlineskates oder anderweitig unterwegs war.

Übrigens, da die Nächte ja jetzt länger werden, habe ich mir diese Woche phantastische rote Mikrofaser Bettwäsche geleistet - herrlich! Dazu schwarze Laken, na mal sehen wie es sich darin schläft. Diese Nacht will ich sie mal ausprobieren. Auf alle Fälle paßt sie schon mal gut in meiner Einrichtung.

Ich sitze also wiedermal hier beim Kerzenschein mit einem Glas Bordeaux, der übrigens sehr gut ist und höre Verdis "Quattro Pezzi Sacri" und seine "Messa da Requiem" - uhhh, was für eine wunderschöne Stimmung. Heizung ist auch an, also richtig kuschelig heute hier...

Eigentlich müßte ich Verdis "Johanna d' Arc" hören, da ich ja jetzt dazu schreiben möchte, aber ich finde seine Messen passen besser zu dieser traurigen Geschichte. Verdis Musik zu "Johanna d' Arc" ist mir eigentlich ein bißchen zu heiter dafür. Da wünscht Frau sich doch eher Wagner hätte das Thema aufgegriffen. Aber eigentlich hat Frau ja auch keine Ahnung von Musik und solchen Dingen und deshalb will sie hier mal nicht die alten Meister kritisieren ;-)

 

Anhaltisches Theater Dessau am 30.10.04Gestern war ich zum zweiten Male in Dessau im "Anhaltischen Theater" und diesmal zur Premiere von "Johanna d' Arc". Ihre "Rusalka" hat mir so gut gefallen, daß ich mich schon die ganze Woche auf die Oper freute. Ich wollte sehen, ob Johannes Felsenstein die Inszenierung wieder so super hinbekommt. .... und <grins> ich wollte sehen, wie der Dirigent so von Nahem aussieht. Beim letzten Mal, so ganz hinten von der Loge aus, dachte ich, der sieht nicht schlecht aus, aber Frau konnte keine Details erkennen. Blick auf die Bühne und Akustik waren zwar ganz wunderbar von dahinten, aber Frau ist nun mal sehr an Details interessiert, was wohl in ihrer Natur liegt und dafür hätte sie da hinten ein Felsstecher gebraucht ... Diesmal hatte ich bessere Plätze für Details in der zweiten Reihe und war schon auf diese gespannt.

Jaja, ich höre Euch bis hier lachen, und denken, daß man doch eigentlich wegen der Musik und Aufführung dort ist, aber Leute, geht es Euch nicht manchmal genauso? Ab und zu gefällt einem eben mal einer der Geiger, oder der Bursche an der Oboe, oder einer der Darsteller oder eben mal der Dirigent. Schüttelt hier jetzt nicht mit dem Kopf! Das glaube ich Euch nicht ;-)

Ich jedenfalls fand diesmal den Dirigenten interessant, Ja wirklich, ich mußte ihn dauernd aus den Augenwinkeln beobachten.

Er betrat das Podium und die Menge begrüßte ihn mit Beifall. Die Haare so hübsch gekämmt und schon nach dem ersten Takt war die schöne Frisur im Eimer und die Haare im Gesicht - hehe. Ja, der gefiel mir gut und ist gerade mal ein Jahr älter als ich.

Mit seinen 36 Jahren machte Golo Berg seinen Job wirklich erstklassig. Ich hätte ihn mindestens auf 42 geschätzt, aber don't worry, ich schätze lausig. ...... hmmm, solche Gedanken bringen mir wieder eine andere  Person in den Sinn, die ich vielleicht mögen könnte und gern wissen will, ob es umgedreht auch funktionieren würde? Sind ja eigentlich zwei völlig verschiedene Welten - naja, ich für meinen Teil jedenfalls bin flexibel..... Ja, manchmal ist die Welt schon verrückt und es passieren einen Dinge, mit denen man (Frau) überhaupt nicht gerechnet hat und man sich eigentlich fragt, was das soll..... ok, ich glaube, ich hatte heute zu viel Wein und sollte lieber hier nicht so ein Zeug schreiben und besser beim Thema bleiben..... und den Wein wegstellen ;-)

 

Johanna d' Arc - Anhaltisches Theater Dessau - Premiere 2004Man sah Golo Berg an, daß er sich sehr konzentrieren mußte. Aber er hatte alles im Griff, Chor, Solisten und Orchester und nichts entglitt ihm, alles war perfekt aufeinander abgestimmt. Meine Hochachtung! Von der Ouvertüre bis zum letzten Takt ein Hochgenuß, nur Verdis locker, leichte Musik war mir eben viel zu locker und leicht für so ein trauriges Thema. Allerdings war Schillers Ende besser als das der Geschichte, zwar traurig, aber nicht so deprimierend.

Das Libretto im Italienischen ist von Temistocle Solera und weil die Übersetzerei von Schiller ins Italienische und dann wieder ins Deutsche wohl Schwachsinn war, beschloß Johannes Felsenstein das Original als Vorlage zu nehmen und somit durften wir der Uraufführung Johannes Felsensteins deutscher Fassung beiwohnen, die im Übrigen sehr gut gelungen ist.

Die Aufführung dauerte ca. 2 Stunden und hatte keine Pause. Da bin ich ihrer Meinung, eine Pause wäre auch nur störend gewesen. Die 2 Stunden vergingen aber trotzdem viel zu schnell und wurden keine Sekunde langweilig.

Ich hatte die Oper noch nie gesehen und finde es eine gute Idee, daß sie mal so etwas Seltenes auf die Bühne bringen. Schon mit "Rusalka" haben sie sich in unerforschtes Gebiet begeben und die Zuschauer forschten erfreut mit und mit "Johanna d' Arc" gab es wieder eine Neuentdeckung für uns.

Mich ärgert immer wieder, daß sie sich in den anderen Häusern nicht abstimmen. Warum zeigen die dauernd zur selben Zeit das Selbe? Die Zauberflöte in Bad Lauchstädt, die Zauberflöte in Leipzig, die Zauberflöte in Zürich, La Traviata in Hamburg, La Traviata in Halle und wenn ich mir den Spielplan von Dresden und Berlin ansehe, auch nur die selben Stücke. Das ist beim Theater genauso wie bei der Oper und darum finde ich es von Dessau eine super Idee mal etwas anderes zu zeigen und es scheint sich auch zu lohnen, denn wie ich an der Sprache in der Reihe hinter mir mitbekam, kamen die Leute dafür sogar aus Frankreich rüber.

Die Premiere schien ausverkauft und die Zuschauer bekamen wirklich etwas Phantastisches zu sehen und zu hören für ihr Geld.

Die Ouvertüre war wunderbar und mit dem Prolog zum stillen Teil stimmten sie uns schon auf das traurige Geschehen ein. Das hatte irgendwas Erhabenes und Ergreifendes und ich hatte überhaupt den Eindruck, daß Johannes Felsenstein ein Faible für das Symbolische hat.

Das erste Bühnenbild kam fast völlig ohne Requisiten aus und zeigte uns ein Schlachtfeld. Die Soldaten, also der Chor, waren perfekt platziert, Kostüme und Gesang waren erstklassig. Das war für mich mit das beste Bühnenbild der ganzen Aufführung und zeigt, wie man mit Wenig sehr viel erreichen kann - spitze!

Pieter Roux und Iordanka Derilova - Johanna d' Arc Premiere Anhaltisches Theater Dessau 2004Der noch nicht gekrönte König Karl VII von Frankreich ist verzweifelt. Er sieht sein Land durch die Engländer besiegt und das Einzige, was helfen soll, ist eine junge Schäferin, die Frankreich zum Sieg führen und ihm die Krone bringen soll. Dies hat ihm im Traum eine Madonna gesagt und befahl ihm Schwert und Helm dem Mädchen zu Füßen zu legen.

Das symbolische Niederlegen von Schwert und Helm war super inszeniert und sehr gut und theatralisch durch Lichteffekte untermauert. Ja, das sah schon beeindruckend aus, wie das Schwert da so am Rand in der Bühne steckte und der Helm danebenlag. Das wäre das perfekte Motiv für ein Foto gewesen.

Der König wurde dargestellt und gesungen von dem Tenor Pieter Roux. Er sang hervorragend laut und deutlich. Ich fand auch, daß sie sein Kostüm sehr gut seiner Figur angepaßt haben - er ging für mich als König durch. Ich hätte zwar lieber einen König im Bass oder Bariton, da ich finde, daß die piepsigen Stimmchen irgendwie nicht so richtig zu einem Mann passen, aber Herr Verdi wird sich schon etwas dabei gedacht haben.

Die Stimme von Ludmil Kuntschew, dem Vater, jedenfalls, gefiel mir viel besser und auch sein Kostüm war meiner Meinung nach gut gewählt. Sein frommes Aussehen paßte zur Rolle des Thibaut.

Dann sah man Johanna d' Arc im Hintergrund mit einem Plüschschaf um den HLudmil Kuntschew und Iordanka Derilova - Johanna d' Arc Premiere - Anhaltisches Theater Dessau 2004als ihre Prophezeiung empfangen. Naja, die Idee mit dem Schaf ist ja nicht schlecht, um zu zeigen, daß sie eine Schäferin ist, aber muß es so ein merkwürdiges plüschiges Ding sein. Das Vieh sah eher aus wie ein englischer Hütehund, oder ein weißer Pelzkragen - nee, das gefiel mir nicht. Vor allem der Teil nicht, als Iordanka Derilova es so lieblos in die Ecke pfefferte.

Auch ihre Mimik am Anfang fand ich ein bißchen zu übertrieben für ein eigentlich erst 17 jähriges Kind, daß gar nicht so recht weiß, wie ihm geschieht.

Ich fand, sie spielte zu hart und selbstbewusst - aber ihre Stimme war super, obwohl die erste Arie doch etwas merkwürdig klang. Ich verstehe bis jetzt nicht, was das mit dem Rollen des "r" auf sich haben soll, oder versuchte sie nur die deutschen Wörter besser zu betonen. Im weiteren Verlauf schien dies sich zu bessern und auch ihr Spiel wurde bedeutend besser, aber schwer zu verstehen war sie dennoch. Da muß ich sagen, gefiel sie mir in Rusalka um einiges besser.

Sonst machte sie eine super Figur in ihrer blechernen Rüstung. Eine hübsche Frau mit einer wunderbaren Mimik, die nur nicht so recht zu einer 17jährigen zu passen schien.

Allerdings spielte sie die "Liebesszene" mit dem König wieder erstklassig und auch die Szene, als sie ihr die Rüstung anlegten und sie nicht genau wußte, was sie tun sollte - ihre Jugend aufgeben und in den Krieg ziehen, oder mit ihren Schwestern weiter spielen. Da kam dann auch das weiche, weibliche und kindliche richtig rüber. Die Inszenierung und Ihr Spiel waren perfekt. Und um das auch mal zu erwähnen, der Chor (Markus Oppeneigner) war erstklassig in der, wie auch in allen anderen Szenen.

 

Johanna d' Arc - Anhaltisches Theater Dessau - Premiere 2004Johanna nahm Schwert und Helm auf und entschied sich damit für Frankreich in den Krieg zu ziehen ... und gewann...

Dann folgt die beste Szene dieser Aufführung, die Siegesfeier und Krönung des Königs. DAS war wirklich super auf die Bühne gebracht. Ich kann meiner Begeisterung hier gar nicht so richtig Ausdruck verleihen.

Johannes Felsenstein ließ die Bläser auf der Bühne aufmarschieren. Erst ganz leise von Weitem und dann mit Johanna zusammen in voller Kraft - erstklassig! Was für ein Trubel auf der Bühne und so gut durchdacht. Der Dirigent hatte ganz schön zu tun, das alles zu koordinieren. Orchester unten, Orchester oben, Chor und Sänger und das alles zur selben Zeit. Ich frage mich ob der Kopfhörer zu dieser Zeit in seinem Ohr etwas damit zu tun hatte. Das hätte ich ihn wirklich gern mal gefragt. Schade, daß es keine Gelegenheit dazu gab. Hätte er im Auto gesessen, würde ich sagen, er hat telefoniert <grins> sah fast so aus, so mit dem Knopf im Ohr. - Nein, er war voll bei der Sache, so sehr, daß er die meiste Zeit mitgesungen hat. Das paßte gut und er machte auch sonst eine gute Figur - fand ich. Habe noch nie einen Dirigenten so hochkonzentriert gesehen und das machte ihn sympathisch. Er zog keine Show ab, sondern war voll bei seiner Arbeit und nicht am Überlegen, wie er durch Gesten das Publikum beeindrucken kann. Es sah nicht locker und leicht aus, sondern nach harter Arbeit. Ja, es war wirklich schön ihn zu beobachten, selbstverständlich nur so aus den Augenwinkeln und schräg von Reihe 2, wo auch noch blöderweise so ein großer Bursche genau in dieser Blickrichtung saß.

Ich konnte mich ja schließlich nicht dauernd vor und zurück biegen - das wäre aufgefallen. Obwohl das vielleicht ganz gut wäre um dem Joop-Gestank meines Nachbarn zu entfliehen. Bin ich gar nicht gewohnt, daß Männer sich so eindieseln und das auch noch mitten in einem warmen Theatersaal - i gitt.

Ich mag natürlich, so als Frau, Parfüm und Aftershave ganz gern, wenn es dezent ist und man daneben noch atmen kann.

 

Iordanka Derilova - Anhaltisches Theater Dessau - Premiere Johanna d' Arc 2004Hier bekamen sie auch wunderbar die Kurve zu dem Teil, als ihr Vater auftauchte und sie der Hexerei bezichtigte. Das Volk wechselte sofort die Fahnen und bewarf sie mit Steinen. Ja, so sind sie - keine Dankbarkeit zu erwarten.

Da Johanna sich nicht verteidigte wurde sie in Ketten gelegt. Hier auch wieder super inszeniert. Die Idee mit den Speeren als Gitterstäbe war grandios und auch das Sprengen der Ketten mit Blitzen super ausgedacht.

Und wieder gibt Johanna nicht auf und führt Frankreich zum Sieg und wird leider im Kampf tödlich verletzt.

Noch mit letzter Kraft rafft sie sich auf und verlangt nach ihrer Fahne. Das Bild war wieder wie aus dem Lehrbuch, Johanna kniet vor der Fahne nieder, König und Volk verzeihen ihr und dann stirbt sie. <heul>, was für ein trauriges Ende, aber immer noch besser als das aus den Geschichtsbüchern.

 

Eine so phantastische Aufführung verdiente natürlich auch einen phantastischen Applaus. Chor, Orchester, Akteure und Mitarbeiter wurden von den "Bravo" rufenden Zuschauern für eine brillante Arbeit belohnt.

Das mag ich an den Premieren, man bekommt die "Hintergrund" Mannschaft auch mal zu Gesicht. Vom Beleuchter bis zur Ausstattung.

Nur leider weiß ich nicht so recht, wer denn eigentlich wer Jeanne d'Arc (Quelle: http://www.libreopinion.com/members/jeanne-d-arc/) war. Johannes Felsenstein mit seiner sehr imposanten Figur habe ich natürlich erkannt und den Dirigenten selbstverständlich auch. Er sah ganz geschafft aus und das nächste mal sollte er an Stelle der Bauchbinde besser eine Weste tragen, das hält den Bauch besser im Zaum und sieht auch nach viel Bewegung immer noch elegant aus - siehe Fabio Luisi -

Dann denke ich war Markus Oppeneigner auf der Bühne, da er zwischen dem Chor stand und ? da verließen sie mich. Naja, irgendwann werde ich die Herren und Damen aus Dessau auch noch zusammenbekommen aber bis dahin auch von mir einen phantastischen Applaus und vielen Dank an alle Beteiligten für diese wunderbare Aufführung und bis demnächst in Dessau.

 

 

 

Eure Jana

 

 

ps. und noch eins, die weißen Handtüchern beim Federballspiel oder das weiße Handtuch im Kampf, wo jemand das Blut vom Schwert abwischt, haben mich schon ein wenig irritiert und kamen mir zu der Zeit, wo das Ganze spielt doch etwas sehr merkwürdig und irgendwie unpassend vor ... aber gut, daß sind pingelige Kleinigkeiten, worauf die Zuschauer wieder achten....