Dann preis' ich dankbar mein Geschick und wünsche mir kein schön'res Glück....

 

Heute nach Langem komme ich mal wieder dazu ein paar Zeilen zu schreiben. 

Jetzt sitze ich gemütlich zu Hause, ausnahmsweise mal bei einem Glas neuseeländischem Weißwein, höre Pluto in "Orpheus in der Unterwelt" singen und lasse unseren letzten London Trip noch einmal Revue passieren. 

Ach war das diesmal wieder herrlich. Sogar die Sonne lachte und bis auf ein paar freche Regentropfen hatten wir das beste Wetter. Leider Deborah Warner (Quelle: Programm des Barbican Theatre) war es diesmal nur ein verlängertes Wochenende und somit natürlich viel zu kurz für London. Da bekommt Frau gar nicht alles unter: Shopping, Theater und Sightseeing.

Der vorrangigste Grund allerdings für unseren diesmaligen London Trip war Shakespeares Stück "Julius Caesar" in Regie von Deborah Warner und mit Ralph Fiennes in der Rolle des Mark Antony. Ralph Fiennes ist uns ja kein Unbekannter. Ihn habe ich schon einmal in London gesehen, in Ibsen Stück "Brand", welches eines der Besten war, die ich bis jetzt erleben durfte und Bettina meinte, "Julius Programm "Julius Caesar" - Barbican Theatre - April 2005 Caesar" hätte so gute Kritiken bekommen, daß man sich eigentlich dieses Stück nicht entgehen lassen sollte. Na, wenn das beides zusammen kein Argument war mal schnell rüber nach London zu fliegen, - mit Ryanair, schlappe 60 EUR ließ unser Budget noch ganz locker zu. Und da die Karten für das Stück diesmal nur 12 Pfund kosteten, hatten wir auch noch etwas übrig zum Shoppen bei "Whiteleys". 

-- Nein, diesmal keine 40 Pfund für Sperrsitz. Dort unten war alles komplett ausgebucht und Uli fand gerade nur noch 4 Plätze im Rang für eine Matinee Vorstellung am Samstag. Dafür hatten wir dann aber in schwindelerregender Höhe Plätze in der ersten Reihe.

Wer die englischen Theater kennt, weiß, was das bedeutet ;-) Leider waren wir diesmal nicht in einem der schönen, alten englischen Theater am West End, sondern in einem der Modernen, im Barbican Center. Ich hatte mich schon gewundert, wie wohl "Julius Caesar" dort hinein passen möge und kam zum Schluß, daß das nur eine moderne Inszenierung sein könne. Ich bin eigentlich nicht für einen modernen Shakespeare, aber gut, trotzdem war ich neugierig, was sie wohl daraus gemacht haben.

Das Barbican Center kannte ich schon von einigen Konzerten und fand es schon damals furchtbar. Ein hässlicher Betonklotz im dem nicht viel besseren Stadtteil "City of London". 

Der Westminster Stadtteil, wo wir auch diesmal unser Hotel hatten, war da um einiges hübscher. Aber gut, daß ist ja auch die Innenstadt von London und die Hyde Park Gegend ist eben eine hübsche Gegend.

Das Barbican Center ist ähnlich, wie das National Theater, - großer Betonklotz, häßlich von Außen und verwirrend von innen. Genau wie beim letzten Mal mußten wir in diesem chaotischem Bauwerk wieder die Theaterkasse suchen und dann den Aufgang zur Gallery. Ich war in Anbetracht der uns verbleibenden nach meinen Maßstäben knappen Zeit, wie immer nervös. Die drei anderen Damen sahen das natürlich nicht so und gingen das Ganze, wie immer gemütlicher an und wir schafften es trotzdem noch pünktlich zum Beginn, nachdem wir uns in schwindelerregender Höhe durch die schon sitzenden Zuschauer zu unseren Mittelplätzen durchkämpften. Ja, wie jedes Mal, die mittleren Plätze kommen immer zum Schluß ;-)

Das Theater füllte sich bis fast auf den letzten Platz. Es ist immer interessant die Engländer und ihre manchmal merkwürdige Mode zu beobachten. Manche waren für die Matinee ganz festlich angezogen und machen kamen in Jeans und mit ihren Einkaufstüten. Manche schrill und mache ganz einfach. Ein wirklich bunt gemischtes Völkchen und wir relativ neutral mitten drin. Ja, diesmal waren wir ganz brav angezogen, obwohl man sich in London sehr gut erlauben kann mal ein wenig über die Strenge zu schlagen. Das ganze Flair dieser Welthauptstadt verleitet einen einfach dazu sich anzupassen. Ein wahres Modeparadies für schräge Vögel. Ich liebe diese Stadt deswegen. Ich könnte dort hineinspringen, wie in einen großen See, genüsslich untertauchen, ein paar Wellen schlagen und wie viele anderen gegen den Strom schwimmen. Hier kann man Sachen anziehen die auffallen, die verrückt sind und geht trotzdem unter im Wirren der anderen. Was für eine grandiose Stadt!

Und dann kann Frau hier Shoppen gehen bis zur Extasse. Diesmal haben wir noch nicht mal die Oxford Street geschafft, sondern sind gleich um die Ecke zu unserem Hotel im großen Kaufhaus "Whiteleys" buchstäblich hängen geblieben. Die absoluten Highlights auf dem Gebiet der Sommermode. Für diesen Wahnsinn halte ich immer mein Geld zusammen. Wenn ich weiß, daß ich nach London fahre gebe ich keinen Cent hier in Halle oder Leipzig aus. Wir sind hier im Osten bei Weitem noch nicht so weit. Frau hat immer den Eindruck sie kippen bei uns nur den Ramsch aus, den sonst keiner mehr möchte. Nee, das können sie bei mir vergessen. Bei den trotzdem hohen Preisen kann ich mein Geld auch woanders ausgeben. Das ist zwar schade, weil die Kaufkraft dann immer weiter sinkt, aber es bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als sein Geld ins Ausland zu tragen um vernünftige Sachen zu bekommen - oder nach Hamburg. Seitdem Uli dort wohnt nutze ich auch diese Gelegenheit und geben keinen Cent hier aus.

Natürlich habe ich mein für London vorgesehenes Budget restlos verbraucht und wir haben abends im Hotelzimmer Modenschau unserer erstandenen Kostbarkeiten gemacht. Einen Karen Millen Rock mit roten Kirschen und der passenden Tasche dazu, ein H&M Kleid von Carl Lagerfeld zum halben Preis, eine Tasche mit Pailletten in schillernden Lindgrün, die aussieht wie ein Kugelfisch, eine weitere atemberaubende Tasche aus Leder in ähnlicher Farbe und rote Sandaletten mit Keilabsätzen von D&G für einen Outlet Preis. Was für herrliche Schätze!!! und was für eine Freude darüber :-)

Wir saßen am Freitag noch die halbe Nacht und schwatzten über alles Mögliche von Glanz, Glamour und Klamotten bis hin zu John Kerry und Bushs Politik. Bettina kennt sich wirklich gut aus in der amerikanischen Politik - beeindruckend und immer sehr interessant ihr zuzuhören. Manchmal ärgert es mich richtig, daß ich dieses Studium an der Backe und dadurch viel zu wenig Zeit für meine vielen Interessen habe. Ich könnte noch soviel lesen, aber wenn ich jetzt lese, dann nur das, was ich zu den nächsten Prüfungen brauche. Dafür nutze ich jede Sekunde, die ich sonst für Lesen nutzen würde. 

Alle anderen Sekunden sind für andere interessante Sachen, wie London, Theater, Oper, Konzerte und Golf verplant. -- Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich spiele jetzt Golf - naja, ich versuche es jedenfalls. Was? Langweilig sagt Ihr? Ja, genau das dachte ich auch immer, bis ich es einfach mal versucht habe. Stimmt, ihr habt recht, ich hätte es nie versucht, wenn es nicht einen angenehmen Grund dabei gegeben hätte. Nein, ich verrate Euch natürlich nicht, welchen ;-)

Wir haben hier in der Nähe von Leipzig einen 18 Loch Golfplatz, Noitzscher Heide. Dort haben Uli und ich einen zweistündigen Schnupperkurs besucht und dann war es zu spät für einen Rückzug. 

Man sollte es nicht für möglich halten, daß das so einen Spaß macht! Uli brauchte ich dazu überhaupt nicht zu überreden. Sie wollte schon immer Golf spielen. Ich habe jetzt einfach mal so den Anstoß dazu gegeben und der Ball begann zu Rollen - im wahrsten Sinne des Wortes - naja, eigentlich sollte er ja mehr fliegen, außer beim Putten, da ist das mit dem Rollen schon ganz ok und am besten beim ersten Schlag gleich ins Loch :-)

Nach der zweistündigen Schnupperei verlangte es uns sofort nach mehr und wir machten einen Einsteigerkurs im Golfclub Fleesensee in Mecklenburg. Das war so was von genial - 4 Tage mit Unterkunft im Dorfhotel Fleesensee, Trainer und Zubehör für 299 EUR... by Tchibo :-)

Das Dorfhotel war mehr ein keines Dorf als Hotel und unser Appartement hatte sogar einen kleinen Kaminofen, wo wir auch Feuer gemacht haben. Das war so schön gemütlich, fehlte nur noch das Bärenfell und die passende Begleitung ;-)

Och, ich hätte so gern einen Bericht darüber geschrieben. Die vier Tage waren einfach erstklassig. Training mit Leihschläger und gutaussehendem Golflehrer, der schöne warme Hände hatte. Und wir durften sogar das erste Mal auf einem 9-Loch-Platz spielen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, daß ich jemals eines der Löcher irgendwann treffen würde, aber siehe da, es ging. Ich war immer nur ein oder zwei Schläge über PAR - naja, war allerdings auch ein kleiner Platz, also nicht soviel Abstand, vom Tee bis zum Green ;-)

-- Oh, jetzt bin ich doch ein klein wenig vom eigentlichen Thema abgekommen. Wo war ich? Ach ja, beaus "Julius Caesar" (Quelle: Programm des Barbican Theatre)i Bettinas beeindruckendem Wissen über die amerikanische Politik. Das ist alles sehr interessant, aber wie gesagt, im Moment kaum Zeit für solche Dinge - sehr bedauerlich! Aber ich bin jetzt schon im 8. Semester. Somit ist das Ende sozusagen fast in Sicht und dann endlich wieder Freiheit und kein schlechtes Gewissen, wenn man mal nicht sitzt und lernt.

"Nun schaue nicht so fromm darein. Wir kennen dich, Jupiterlein" tönt es gerade im Hintergrund aus den Lautsprechern meiner Stereoanlage. Ok, ok, ich gebe es ja zu, so fleißig bin ich nicht mit dem Lernen. Ich sollte mich ein bißchen mehr ins Zeug legen - aber es gibt doch soooo viele andere interessantere Dinge, die Frau nicht verpassen kann. Wie z.B. Theater - und schon habe ich die Kurve wieder gekriegt <grins>.

Am Samstag also waren wir dann in "Julius Cäsar" von Shakespeare im Barbican Center. Nachdem wir in den Rang hinauf geklettert sind und es uns dort oben gemütlich gemacht hatten, ging es auch gleich los.

Am Anfang hatte ich ganz schöne SchwierigkeiteAnton Lesser als Marcus Brutus (Quelle: Programm des Barbican Theatre)n das alte Englisch zu verstehen und somit gefiel mir die powervolle Szene des Auftretens von Caesar natürlich am besten. Das war brillant umgesetzt und erinnerte mich an eine Harry Potter Premiere am Leicester Square, die wir einmal miterleben konnten. Die selbe Absperrung, das selbe Gedränge und das selbe Geschreie der Zuschauer.

 

Das ganze Stück war in die jetzige Zeit transferiert, was uns am Anfang natürlich ein bißchen schockte. Aber es passte perfekt, jede Mimik, jede Gestik der Schauspieler - einfach genial. Die Umsetzung war sehr gut gelungen. Ich hätte nicht gedacht, daß Shakespeare so zeitlos war. 

 

Caesar wurde ganz schön in den Himmel gehoben, bis es einigen der prominentesten Bürger zu unheimlich wurde, mit wie viel Power und Show dieser Caesar doch das Volk beeinflusste. Sie schmiedeten Mordpläne. Caesar wurde gemeinschaftlich getötet und Brutus und Antony zu Gegenspielern. Brutus wurde hervorragend gespielt von Anton Lesser. Der gefiel mir im ganzen Stück am besten. Ralph Fiennes, wie immer sehr gut, bekam die etwas kleiner Rolle des Mark Antony. Bush bekam nicht die Rolle des Caesar, die hatte John Shrapnel. Caesar war relativ schnell weg von der Bildfläche und dann eskalierte alles in blutigen Auseinandersetzungen zwischen zwei Meinungen. Letztendlich gab es ein paar Selbstmorde und Brutus wurde der nobelste Römer von allen - das meinte jRalph Fiennes als Mark Antony (Quelle: Programm des Barbican Theatre)edenfalls Antony nach Brutus Tod.

Und was ist die Moral der Geschicht'? Mord und Kriege lohnen sich nicht.... naja, zumindest nicht für die armen Beteiligten. Der Rest freut sich über das erbeutete Öl, mit welchem eine verschwenderische Gesellschaft ihre Löcher stopfen kann.

 

Erstklassiges Theater -- Das Stück fing eigentlich ganz harmlos an und endete im Desaster. Viele Szenen waren für mich richtig unheimlich. Sie bauten gut sitzende Effekte ein und bei so manchem Ton bebte die ganze Gallery, daß Frau hoffte, daß diese auch sicher zusammengeschraubt war. Haben sie in England eigentlich einen TÜV?

Das ging sofort in den Magen und wollte von dort nicht wieder verschwinden. Sie brachten die Kriegsszenerie super rüber und ich war froh nur Zuschauer und glücklich hier in London zu sein. Und jetzt gerade denke ich, man ist so manchmal in so vielen Dingen unzufrieden. Da ist der Tag ganz grau und es regnet und man weiß gar nicht so recht, warum man unzufrieden ist. Und dann sieht man so ein Theaterstück und denkt sich in so eine Kriegszene hinein und merkt, das diese vielen kleinen Unzufriedenheiten eigentlich nur Peanuts sind und man sollte sich was schämen, so gut, wie es einen doch geht!

Darum wische ich meine kleinen Unzufriedenheiten jetzt weg, bedanke mich, daß es mir so gut geht und das ich dieses tolle Wochenende in London haben durfte.

 

Ein Vorteil der Matinee ist, daß sie nicht so spät aus ist und Frau noch gemütlich am Leicester Square bei einem der vielen Italiener dort essen gehen konnte. Ein Glas Rotwein und eine wunderbare Pasta waren an diesem Abend das ganze Glück auf Erden.

Auf dem Leicester Square war wie immer buntes Treiben und in den Restaurants gab es kaum noch freie Plätze. Nicht zu glauben, wo doch die Restaurants in London nicht ganz billig sind. 

Wir hatten diesmal Glück und bekamen noch einen schönen, freien Tisch in einer ruhigen Ecke und einen niedlichen Ober, der sich nett um uns bemühte, aber ziemlich unsicher wirkte. -- Ach was für ein wunderbares Leben!!! Da kann es Frau gar nicht besser gehen. Fehlt nur noch ein nicht ganz winziges Detail, was dauernd in ihrem Kopf herumschwirrt. Dann wäre es perfekt. Komischerweise hat sie erst im Sommer 2003 gemerkt, daß ihr solch ein Detail fehlte. Wie ruhig und angenehm war doch ihr Gefühlsleben davor. Verrückte Welt, sie hätte gemeint so etwas passiert ihr nie und nimmer. Hmmm... Frauen sind manchmal ganz schön merkwürdig. Bin selber erschrocken darüber.

 

Am nächsten Tag dann, nach Langem mal wieder, eine Sightseeing Tour durch das schöne alte London. Quer durch den Hyde Park, am Buckingham Palast vorbei, weiter zur Westminster Abby, dann Houses of Parlament mit Big Ben. Dann rüber über die Themse zum London Eye, ein schnelles Essen bei McD, weil jetzt langsam Hunger und Pause nötig. Dann weiter an der Themse entlang, vorbei am National Theatre, am Tate Modern, am Globe, mit Zwischenstopp gegenüber bei Starbuck's, dann vorbei an merkwürdiger, aber sehr interessanter Kunst, entlang an den alten Speichern, und am Kriegsschiff, der HMS "Belfast", vorbei an den London Dungeons bis zur Tower Bridge, dort wieder rüber, vorbei am Tower, aber dann zurück mit dem Bus, weil danach völlig platt gelaufen Füße und Hunger und Durst.

Einkehr im "Swan" und die Hitze heruntergespült mir ein, zwei Lager und PROST! auf diesen wundervollen Tag. Und dann einmal Fish and Chips zum satt werden. Leider waren die diesmal im "Swan" nicht besonders - nein, daß haben sie auch schon mal besser gekonnt!

 

Das war diesmal wirklich ein toller Tag, die Sonne lachte vom Himmel und nur zeitweise gab es ein paar Regentropfen, die aber ertragbar waren. Schlimmer waren die Menschmassen. Ich hatte ja ganz vergessen, daß man am Sonntag besser nicht so eine Sightseeing Tour macht. Da ist London voll von Menschen und man hat kaum Platz zum Luftholen. Allerdings gibt es am Sonntag aber auch viel Straßenkunst zu sehen, die ganze Themse entlang.

Am besten gefiel mir das Mädchen am Klavier. Sie sah wirklich toll aus, so herrlich nostalgisch. Was für eine gute Idee, wirklich super! Da wäre ich am liebsten den ganzen Tag stehen geblieben und hätte ihrem Spiel gelauscht.

Dann die alten Speicher, erinnerten mich irgendwie an die Speicherstadt in Hamburg. Mittendrin eine Kunstwerk aus Metall - sah irgendwie unheimlich aus, aber anziehend und auf seine Art schön. Oh, wie wunderschön ist London doch! Alles passte zusammen - modern zu modern, nostalgisch zu nostalgisch und von Weitem das neue Bankgebäude, was aussieht wie eine Zigarre, zwischen den alten Bauten. Und dann etwas Neues, der WEEE-Man aus Elektroschrott, kurz vor der Tower Bridge. Ich mußte sofort an unseren Dozenten Justus Engelfried und seine Vorlesungen zum Umweltmanagement denken. Der schrottige Bursche wäre bestimmt etwas für ihn. Alles Elektroschrott, den Mensch so in einem Leben produzieren kann - sieht schon sehr erschreckend und unheimlich aus. Vor allem die Computermäuse als Zähne. Da beruhigt es mich jetzt doch, daß es Prozesse gibt, die das Zeug wieder recyceln. -- Übrigens waren seine Vorlesungen erstklassig, fand ich jedenfalls. Es wurde nie langweilig, immer interessant und Frau konnte schön diskutieren.

 

Eins gehört noch hier rein, bevor ich schließe, da nun langsam müde für heute.

Am Abend, auf dem Weg zurück zum Hotel, haben wir noch ein niedliches, winzigkleines, kaum die Brodsteinkante hinaufreichendes Auto entdeckt. -- Also das die Engländer eine Vorliebe für Miniaturfahrzeuge haben, ist ja im Allgemeinen bekannt, aber das sie dann gleich so mini sein müssen. Ich hätte zu gern gesehen, wie Herrchen da wohl einsteigt. War echt süß, das kleine Kerlchen.

 

Also dann bis zum nächsten Mal,

Gute Nacht und süße Träume.

 

 

Eure Jana

 

Big Ben & London Eye - London April 2005
Westminster Abby - London April 2005
Barbican Theatre - Gallery
Shakespeares Globe - Laondon April 2005
Tower Bridge - London April 2005
WEEE Man - London April 2005