15-02-03: Einführende Gedanken

Heute ist der erste Tag, an dem ich mich intensiv mit meiner Hausarbeit beschäftige. Ein nettes Buch dazu habe ich schon auf meinem Londonflug diese Woche gelesen. Jetzt mache ich meine Recherchen zum Thema: Reengineering, Change Management und Organisationsentwicklung. Ich soll vergleichen. 
Ein paar Bücher dazu habe ich schon und jetzt bin ich dabei das Internet zu durchforsten. 

Eigentlich müsste man die Hausarbeit so beginnen, wie Regina Eva Hofbauer auf ihrer Homepage:

In einer Zeit der rasanten Entwicklung... immer komplexer.... sich der Herausforderung stellen... bla, bla, bla...
Ich erspare Ihnen hier, was ohnehin zur Zeit in aller Munde zerkaut und wiedergekaut (oder wiedergeklaut?) wird. .....

DAS trifft den Nagel auf den Kopf, aber leider bekomme ich damit nicht die 10 Seiten voll. Also gut, kauen und klauen wir das Thema noch einmal durch. Ich soll ja schließlich wissenschaftlich Arbeiten lernen.

Im großen und Ganzen sind das ja alles ganz nette Konzepte und Heerscharen von Consulting Firmen beschäftigen sich damit und noch größere Heerscharen machen sich Gedanken und schreiben Bücher darüber wie Firmen sich verändern können und wie man damit besser, effizienter und wertschöpfender arbeiten kann und das schon seit Jahrzehnten. Im Grunde macht sich keiner mehr selber Gedanken darüber. In jedem Buch findet man die selben Ansätze nur anders formuliert. Sie sprechen über Veränderung und Wandel. Warum schreiben sie dann alle über das Gleiche? ... und dann hilft es noch nicht mal. Vielleicht sollten sie sich mal verändern? Man braucht sich doch nur unsere Wirtschaft im Moment anzuschauen. Wenn die Sachen alle so toll sind, wie sie sagen, warum steht unsere Wirtschaft denn dann am Abgrund.... oder schon einen Schritt weiter ;-) Sicherlich liegt das an den Menschen, die wieder zu dumm sind, das alles zu verstehen und schnell umzusetzen --> böse träge Masse. Selbst das Einteilen in Kategorien hilft nicht. Der Faktor Mensch ist immer noch nicht so richtig zu durchschauen und manchmal doch schlecht zu beeinflussen --> Shit.

Ja gut, ich bin ja nur ein kleiner dummer Student und habe überhaupt keine Ahnung von solchen Sachen. Natürlich muß ich mir erst mal ein Bild über das Ganze verschaffen und sollte nicht so unqualifiziert daherreden - Sorry - aber mir kamen die Gedanken gerade mal so. Vielleicht kommt ja auch mir noch die Erleuchtung. EINE Erleuchtung hätte ich da schon: Liebe Uni, warum wendet Ihr diese Dinge nicht mal an? Macht mal ein Reengineering und organisiert Eure Prozesse neu. Wäre doch ein nettes Projekt und sehr interessant zu sehen, was dabei raus kommt. Vielleicht könnte man das Ganze dann auch Business Excellent prüfen lassen?

Auf auf zu neuen oder alten Taten! Ich sollte hier nicht ewig quatschen sondern was tun.

22-02-03: Ausputzen und hoffentlich fertig!

Heute will ich das Ding endlich über die Bühne bringen, damit ich mich wieder mit Dingen beschäftigen kann, wo ich mehr Lust zu habe ;-) 

Das letzte Wochenende (2 Tage!!!!) habe ich mich mit 5 Büchern zum Thema Reengineering und Change Management beschäftigt. Das ist jetzt erst mal dabei raus gekommen:

Skript zur Hausarbeit/ Stand 16.02.2003 (pdf/ 330 kb)

Heute will ich mich noch mit den restlichen 5 Büchern zur Organisationsentwicklung beschäftigen und hoffentlich ENDLICH fertig werden!!!! Eigentlich habe ich die 10 Seiten schon voll. Bei so einem umfangreichen Thema könnte man ein ganzes Buch schreiben (noch eins?!?). Aber zum Glück und Dank Andreas Kricsfalussy's "Format und Inhalt - Schnellkurs zur Anfertigung wirtschaftswissenschaftlicher Arbeiten" kann ich meine Grafiken in den Anhang packen, was das Ganze zwar total unübersichtlich macht, aber Seiten spart (die werden dann nämlich nicht mitgezählt!) und dann passt es schon <grins>.

Ehrlich - ich bin beeindruckt! Man kann ein Buch von 42 Seiten verfassen, wo es nur darum geht, wie man Hausarbeiten, Diplomarbeiten und Doktorarbeiten schreibt - wow! Was habe ich in meinem Leben bis jetzt nur verpasst <seufz>. Falls das hier jemand ließt, der Ahnung von so etwas hat, kann der mich bitte mal aufklären WARUM die ganze Mühe, wenn man letztendlich in einer amerikanischen Firma arbeitet..... hehehe... wenn Ihr wisst, was ich meine ;-) Nagut, vielleicht schreibe ich ja mal meine Memoiren und dann brauche ich sicherlich ein tolles Format dafür aber vielleicht beherrscht das  Word 2030 auch von allein ;-) Aber wahrscheinlicher ist, daß kein Mensch mehr etwas aufschreibt, sondern nur digital aufzeichnet oder man kann nach der nächsten Rechtschreibreform überhaupt so schreiben, wie man gerne möchte. Aber bis dahin - Dank von mir (immer noch Kopfschüttelnt) an Andreas Kricsfalussy für die Mühe, die er sich gemacht hat die ganzen Regeln aufzuschreiben, damit so ein armer Student, wie ich, auch die richtige Form anwenden. Denn nicht auf den Inhalt kommt es an.......

Im Übrigen habe ich schon einmal eine Hausarbeit gemäß seinem Buch verfasst. Die sah dann auch ganz hübsch aus:

Total Quality Management - Möglichkeiten und Grenzen einer qualtiätsorientierten Unternehmensführung

Leider hatte ich zu wenig Literaturangaben und zu viel aus 'dem Kopf' geschrieben, was meinem Professor nicht so recht gefiel. Darum versuche ich es jetzt besser zu machen, schreibe mehr ab und bringe weniger eigene Gedanken ein. 10 Bücher irgendwie einzubauen ist doch ein gutes Ziel ;-)

Geschafft

Jetzt ist es 23:37 Uhr und ich bin mit der Formatierung fertig.... und mit den Nerven auch. Wegen 10 Seiten! so einen Aufwand - Oops, jetzt sind es sogar 13 Seiten geworden - böse, böse. Da muß ich wohl morgen noch einiges wegstreichen, sonst gibt es Punkte Abzug und böse Noten :-(

Also hier dann der Link zum Draft. Ist aber noch mit Vorsicht zu genießen, da sicherlich noch ein bißchen ausgefeilt werden muß - wozu ich heute aber nicht mehr fähig bin <gähn>.